GEAK: Der Gebäudeenergieausweis der Kantone
Kurz erklärt
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) bewertet Gebäudehülle und Gesamtenergieeffizienz auf einer Skala von A bis G, ähnlich dem Energielabel bei Haushaltsgeräten. Er ist in einzelnen Kantonen beim Verkauf oder bei bestimmten Förderanträgen Pflicht oder Voraussetzung und liefert zugleich Empfehlungen für sinnvolle Sanierungsmassnahmen.
Was der GEAK misst
Der GEAK bewertet ein Gebäude in zwei Kategorien: die Gebäudehülle (Dämmung, Fenster) und die Gesamtenergieeffizienz (inklusive Heizung und Warmwasser). Beide werden auf einer Skala von A (sehr effizient) bis G (ineffizient) dargestellt.
GEAK und GEAK Plus
Der einfache GEAK liefert die Einstufung. Der GEAK Plus enthält zusätzlich einen Beratungsbericht mit konkreten, priorisierten Sanierungsempfehlungen – oft Voraussetzung für höhere Fördergelder.
Wann ein GEAK vorgeschrieben ist
Einzelne Kantone verlangen einen GEAK beim Verkauf einer Liegenschaft oder bei bestimmten Förderanträgen. Die Regelung ist kantonal unterschiedlich – eine Nachfrage bei der kantonalen Energiefachstelle oder dem Grundbuchamt schafft Klarheit für den konkreten Fall.
Wofür sich ein GEAK sonst lohnt
Auch ohne Pflicht schafft ein GEAK Transparenz gegenüber Käuferschaft oder Mietenden und dient als Grundlage für eine geplante Sanierung – die Empfehlungen lassen sich direkt mit dem Ratgeber Förderprogramme für Sanierung kombinieren.
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Häufige Fragen
In der Regel 10 Jahre, danach empfiehlt sich eine Neubeurteilung.
Je nach Gebäudegrösse und Kanton unterschiedlich, üblicherweise ein niedriger dreistelliger Frankenbetrag für den einfachen GEAK.
Nur zertifizierte GEAK-Expertinnen und -Experten, auffindbar über die offizielle GEAK-Plattform.
Letzte Aktualisierung: 2026
Diese Berechnung dient als Orientierungshilfe und ersetzt keine verbindliche Steuerveranlagung durch die zuständige Steuerbehörde.