Handänderungssteuer & Kaufnebenkosten Obwalden
📅 Gebühren, Steuersätze und Rechtslage zuletzt geprüft: Juli 2026 · Alle Kantone im Vergleich →
Kurz erklärt
Im Kanton Obwalden beträgt die Handänderungssteuer 1,5 % (15 ‰) des Kaufpreises, je zur Hälfte von Veräusserer und Erwerber geschuldet. Dazu kommen Notariats- und Grundbuchkosten. Rein kantonale Steuer.
Kaufnebenkosten berechnen
1,5 % (15 ‰) des Kaufpreises, je zur Hälfte von Veräusserer und Erwerber geschuldet.
Kein primärquellenbasierter Einfachsatz auffindbar – tragen Sie den Betrag aus Ihrer Offerte ein.
Kein primärquellenbasierter Einfachsatz auffindbar – tragen Sie den Betrag aus Ihrer Offerte ein.
Wer zahlt: Die Steuer ist von Veräusserer und Erwerber je zur Hälfte geschuldet, unter Solidarhaft der Parteien.
Wer ist ganz oder teilweise befreit?
- Befreiungen u. a. bei Erbgang, unter nahen Verwandten, Güterzusammenlegung, Zwangsverwertung, kleinen Handänderungen unter CHF 5'000 sowie bei Ersatzbeschaffung von selbstbewohntem oder betriebsnotwendigem Eigentum.
So berechnen wir Ihre Kaufnebenkosten
Jede Kostenposition wird einzeln behandelt, je nach Status unterschiedlich:
- Handänderungssteuer: direkt aus dem gesetzlich fixierten Satz berechnet.
- Notariatskosten: kantonal nicht fix geregelt – Sie tragen Ihre eigene Offerte oder Schätzung ein, die Summe passt sich sofort an.
- Grundbuchkosten: kantonal nicht fix geregelt – Sie tragen Ihre eigene Offerte oder Schätzung ein, die Summe passt sich sofort an.
Die Gesamtsumme ist die Addition aller Positionen, die für Ihre Eingaben zutreffen – optionale Positionen wie der Schuldbrief erscheinen nur, wenn Sie eine neue Hypothek eintragen.
Im Zusammenhang mit dieser Immobilie
- Grundstückgewinnsteuer Obwalden – für die verkaufende Partei
- Erbschaftssteuer Obwalden – falls die Immobilie geerbt oder verschenkt wird
- Nettoerlös-Rechner – was beim Verkauf nach Kosten und Steuern übrig bleibt
- Vorfälligkeitsentschädigung – falls eine bestehende Hypothek abgelöst wird
- Verkaufsfahrplan – den Gesamtprozess zeitlich einordnen
- Andere Kantone vergleichen – z. B. bei einem Umzug oder einer zweiten Immobilie
Häufige Fragen
Die Steuer ist von Veräusserer und Erwerber je zur Hälfte geschuldet, unter Solidarhaft der Parteien.
Handänderungssteuer (falls erhoben), Notariatskosten für die Beurkundung des Kaufvertrags, Grundbuchgebühren für die Eintragung sowie bei einer neuen Hypothek zusätzlich Kosten für den Schuldbrief.
Die Abrechnung erfolgt in der Regel durch das Notariat im Rahmen der Kaufabwicklung, meist unmittelbar vor oder bei der Eigentumsübertragung im Grundbuch. Bei einer separat veranlagten Handänderungssteuer erhalten Sie zusätzlich eine Rechnung der kantonalen Behörde, oft mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen.
Die als „verifiziert“ markierten Positionen beruhen auf den gesetzlich fixierten Sätzen. Als „Ihre Eingabe“ markierte Positionen sind kantonal nicht fix geregelt oder verhandelbar – dort tragen Sie Ihre eigene Offerte ein. Für eine verbindliche Abrechnung wenden Sie sich an das zuständige Notariat.
Kaufnebenkosten betreffen in erster Linie die Käuferschaft. Die Grundstückgewinnsteuer dagegen zahlt ausschliesslich die verkaufende Partei – dafür gibt es den eigenen Grundstückgewinnsteuer-Rechner.
Die Angaben hier sind ein Richtwert. Bei besonderen Konstellationen (Erbschaft, Schenkung, Ersatzbeschaffung, mehrere Käufer) hilft eine kurze Anfrage weiter.
Anfrage stellenGebühren, Steuersätze und Rechtslage zuletzt geprüft: Juli 2026
Diese Berechnung dient als Orientierungshilfe und ersetzt keine verbindliche Steuerveranlagung durch die zuständige Steuerbehörde.