Immobilie verkaufen im Kanton Thurgau: Steuern, Kosten und Markt
Kurz erklärt
Beim Immobilienverkauf im Kanton Thurgau bestimmen drei Dinge den Nettoerlös: der erzielbare Marktpreis, die Verkaufskosten (Makler, Notariat) und die Grundstückgewinnsteuer auf den Gewinn. Diese Seite führt durch alle Schritte – von der Bewertung bis zur Maklerwahl – und verlinkt den passenden Rechner für Thurgau.
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Landwirtschaftlich geprägter Ostschweizer Kanton am Bodensee mit wachsender Bevölkerung.
Regionale Unterschiede: Die Bodenseeregion und die Achse Richtung Zürich/Winterthur sind gefragter als die ländlicheren Gemeinden im Hinterland.
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Der realistische Verkaufspreis ist der Ausgangspunkt jeder Verkaufsrechnung. Wie der Verkehrswert entsteht und wie Online-Schätzung und Bewertung vor Ort sich unterscheiden, zeigt Immobilienbewertung.
Verkaufskosten und Steuern im Kanton Thurgau
Neben Maklerprovision und Notariat fällt die Grundstückgewinnsteuer an – im Kanton Thurgau dualistisch geregelt. Ein Rechenbeispiel: Bei CHF 200'000 Gewinn und 12 Jahren Besitz rund CHF 57'600 (28,8 % effektiv). Standardannahme: vermietetes Objekt, keine Indexierung. Gemeinde-/steuerfussabhängige Kantone mit Referenzgemeinde.
Den genauen Betrag für Ihren Fall rechnen Sie auf der Grundstückgewinnsteuer-Seite Thurgau. Was nach allen Kosten netto bleibt, zeigt der Nettoerlös-Rechner.
Je nach Immobilienart
- Haus / Einfamilienhaus verkaufen – Ablauf, Unterlagen, Kosten
- Wohnung / Stockwerkeigentum verkaufen – Erneuerungsfonds, Unterlagen
- Mehrfamilienhaus / Renditeliegenschaft verkaufen – Ertragswert, Mieter
- Grundstück / Bauland verkaufen – Mehrwertabgabe, Steuern
- Privat verkaufen (ohne Makler) – Kosten, Risiken, Checkliste
Häufige Fragen – Immobilie verkaufen Thurgau
Sie hängt vom Gewinn und der Besitzdauer ab – der Kanton Thurgau rechnet dualistisch. Bei einem Grundstückgewinn von CHF 200'000 und 12 Jahren Besitz ergibt die Rechnerlogik rund CHF 57'600 (28,8 % effektiv, nicht selbstbewohnt). Ihren Fall rechnen Sie im Kantonsrechner.
Die grössten Posten sind Maklerprovision (meist 2–3 %), Notariats- und Grundbuchkosten sowie die Grundstückgewinnsteuer auf den Gewinn. Was unter dem Strich bleibt, zeigt der Nettoerlös-Rechner.
Pflicht ist nur die öffentliche Beurkundung beim Notariat. Ein erfahrener Makler erzielt aber oft einen höheren Preis und nimmt den Aufwand ab – vergleichen Sie am besten mehrere Anbieter, bevor Sie sich entscheiden.
Letzte Aktualisierung: 2026
Diese Berechnung dient als Orientierungshilfe und ersetzt keine verbindliche Steuerveranlagung durch die zuständige Steuerbehörde.