Grundstückgewinnsteuer im Kantonsvergleich – interaktiv berechnen
Vergleichen Sie die Grundstückgewinnsteuer aller 26 Kantone – nicht als starre Rangliste, sondern live für Ihren Gewinn und Ihre Besitzdauer. Alle Werte stammen aus derselben validierten Rechnerlogik wie die Kantonsseiten.
So funktioniert der Vergleich
Der Vergleich berechnet für jeden Kanton die Steuer aus Ihren Eingaben und sortiert vom günstigsten zum teuersten Kanton. Damit alle 26 Kantone fair vergleichbar sind, gelten einheitliche Standardannahmen: ein vermietetes Objekt (umschaltbar auf selbstbewohnt), keine Geldentwertungs-Indexierung und – wo die Gemeinde die Steuer verändert – eine Referenzgemeinde (Bern, Sarnen, Solothurn). Diese Annahmen sind unter der Tabelle offengelegt.
Bei einem Gewinn von CHF 400'000 nach 20 Jahren reicht die Grundstückgewinnsteuer von CHF 21'360 (Jura) bis CHF 118'869 (St. Gallen).
| Rang | Kanton | System | Steuer | eff. Satz |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Jura | Monistisch | CHF 21'360 | 5,3 % |
| 2 | Tessin | Monistisch | CHF 24'000 | 6,0 % |
| 3 | Schaffhausen | Dualistisch | CHF 38'160 | 9,5 % |
| 4 | Wallis | Dualistisch | CHF 38'280 | 9,6 % |
| 5 | Genf | IBGI | CHF 40'000 | 10,0 % |
| 6 | Zug | Dualistisch | CHF 40'000 | 10,0 % |
| 7 | Obwalden | Dualistisch | CHF 42'800 | 10,7 % |
| 8 | Uri | Monistisch | CHF 42'900 | 10,7 % |
| 9 | Aargau | Dualistisch | CHF 44'000 | 11,0 % |
| 10 | Waadt | Monistisch | CHF 44'000 | 11,0 % |
| 11 | Glarus | Dualistisch | CHF 47'000 | 11,8 % |
| 12 | Neuenburg | Dualistisch | CHF 51'180 | 12,8 % |
| 13 | Schwyz | Monistisch | CHF 51'800 | 12,9 % |
| 14 | Freiburg | Dualistisch | CHF 64'000 | 16,0 % |
| 15 | Thurgau | Dualistisch | CHF 64'000 | 16,0 % |
| 16 | Solothurn | Dualistisch | CHF 64'384 | 16,1 % |
| 17 | Basel-Stadt | Monistisch | CHF 66'000 | 16,5 % |
| 18 | Nidwalden | Monistisch | CHF 68'000 | 17,0 % |
| 19 | Appenzell Innerrhoden | Dualistisch | CHF 74'700 | 18,7 % |
| 20 | Zürich | Monistisch | CHF 74'700 | 18,7 % |
| 21 | Bern | Monistisch | CHF 79'430 | 19,9 % |
| 22 | Luzern | Dualistisch | CHF 79'510 | 19,9 % |
| 23 | Appenzell Ausserrhoden | Dualistisch | CHF 90'000 | 22,5 % |
| 24 | Basel-Landschaft | Monistisch | CHF 100'000 | 25,0 % |
| 25 | Graubünden | Kt + Gemeinde | CHF 102'000 | 25,5 % |
| 26 | St. Gallen | Dualistisch | CHF 118'869 | 29,7 % |
Annahmen: Standardannahme: vermietetes Objekt, keine Indexierung. Gemeinde-/steuerfussabhängige Kantone mit Referenzgemeinde. Alle Werte stammen live aus derselben Rechnerlogik wie die Kantonsseiten. Für Ihren genauen Fall nutzen Sie den Rechner.
Warum sich die Rangfolge verschiebt
Es gibt keinen Kanton, der immer am günstigsten ist. Bei kurzer Besitzdauer schlagen Kantone mit hohem Spekulationszuschlag stark zu Buche; bei langer Besitzdauer entlasten grosszügige Rabatte einzelne Kantone deutlich. Auch die Gewinnhöhe verschiebt die Reihenfolge, weil einige Kantone progressiv, andere mit festem Satz besteuern. Genau deshalb ist ein interaktiver Vergleich ehrlicher als ein pauschales Ranking.
Grenzen des Vergleichs
Die Werte beruhen auf standardisierten Annahmen und dienen der Orientierung. Ihre tatsächliche Steuer hängt zusätzlich von Ihrer konkreten Gemeinde, der Nutzung, wertvermehrenden Investitionen und weiteren Abzügen ab. Für eine frankengenaue Berechnung Ihres Falls nutzen Sie den Rechner oder Ihre Kantonsseite.
Häufige Fragen
Das hängt von Gewinn und Besitzdauer ab – die Rangfolge verschiebt sich mit Ihren Eingaben. Bei langer Haltedauer liegen Kantone wie Tessin oder Jura vorne, bei kurzer Haltedauer sieht die Reihenfolge ganz anders aus. Nutzen Sie den Vergleich oben mit Ihren Werten.
Drei Faktoren: das System (monistisch oder dualistisch), die Besitzdauer (Zuschlag bei kurzer, Rabatt bei langer Haltedauer) und – in einigen Kantonen – die Gemeinde bzw. der Steuerfuss. Deshalb ist ein pauschales Ranking irreführend; der interaktive Vergleich rechnet Ihren Fall.
Nein. Der Vergleich verwendet standardisierte Annahmen (u. a. Referenzgemeinden, vermietetes Objekt), damit alle 26 Kantone fair vergleichbar sind. Für Ihren konkreten Fall – mit Gemeinde, Nutzung und Abzügen – nutzen Sie den Rechner.
Letzte Aktualisierung: 2026
Diese Berechnung dient als Orientierungshilfe und ersetzt keine verbindliche Steuerveranlagung durch die zuständige Steuerbehörde.